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Spotify will US-Ableger den Marktgegebenheiten anpassen

Der Erfolg in Europa und der Medienhype rund um Spotify hinterlassen nun auch in USA Spuren. Auch wenn der Termin für einen Markteintritt noch aussteht, haben sich schon Zehntausende für den Streamingdienst registriert. Doch das US-Angebot könnte anders gestrickt sein als das in Europa.

01.01.1970 01:00 • von Christian Schober

Der Erfolg in Europa und der Medienhype rund um Spotify hinterlassen inzwischen auch in den USA Spuren. Auch wenn der Termin für einen Markteintritt in den Vereinigten Staaten noch aussteht, haben sich schon Zehntausende online für den Streamingdienst registriert.

Doch das US-Angebot könnte ganz anders gestrickt sein als das in Europa. Andres Sehr, Spotifys Global Community Manager, verriet dem "Wall Street Journal", dass man für die Expansion nach Amerika noch am Geschäftsmodell arbeitet. Die dort bestehende Konkurrenz in Form von Anbietern wie Pandora, imeem, Rhapsody oder iLike sei mit der Situation in Europa nicht zu vergleichen. Daher erwäge man, nicht mit einer kostenlosen, werbefinanzierten und einer kostenpflichtigen Version nach USA zu gehen.

Statt dessen soll es Spotify in den Staaten vermutlich nur in einer "Freemium"-Version geben: Ähnlich wie bei Pandora soll das Angebot grundsätzlich kostenlos, aber gewisse Funktionalitäten nur gegen Zuzahlung zu haben sein. Eine endgültige Entscheidung zur US-Strategie sei aber noch nicht gefallen, sagte Sehr.