Musik

Hitbeat: Das Beste vom Besten setzt sich durch

01.01.1970 01:00 • von

Mit Das Beste" landen Silbermond ihren ersten Spitzenreiter in den MusikWoche Top 100 Singles, in denen die Band aus Bautzen 2004 mit Symphonie" auf Platz fünf bisher am besten abschnitt. Ralf Kotowski, Vice President Domestic Marketing bei Sony BMG, kommentiert den Höhenflug der Ballade aus dem Platinalbum Laut gedacht": "Mit der dritten Single-Auskopplung ein Direkteinstieg auf Platz eins der Charts ist mehr als außergewöhnlich und unterstreicht die Einzigartigkeit der Band Silbermond."

Sony BMG Domestic stellt zudem auch den zweithöchsten Neueinsteiger mit Erinner' mich dich zu vergessen" von Yvonne Catterfeld auf Rang sieben. Für die Sängerin und Schauspielerin ist dies bereits die fünfte Top-Ten-Single ihrer Karriere. Als Solointerpretin verbuchte sie zuvor die Nummer-eins-Hits Für dich" (2003) und "Du hast mein Herz gebrochen" (2004) sowie mit "Glaub an mich" eine Nummer drei anno 2005. Zudem kam sie als Mitglied des All-Star-Projekts Zeichen der Zeit 2004 mit "Du bist nicht allein", einem Song zugunsten der Charity-Organisation World Vision, auf Rang acht. Ralf Kotowski erklärt zu ihrem neuen Hit: "Yvonne Catterfelds Top-Ten-Single ist ein ausgezeichneter Vorbote für ihr am 20. Oktober erscheinendes Album "Aura" und gleichzeitig ein erstes positives Ergebnis unserer umfassenden Marketing- und Promotionmaßnahmen zu dieser Schwerpunktveröffentlichung." Dabei spielt die Kooperation mit Viva eine besondere Rolle: Anlässlich der Veröffentlichung von "Aura" widmet der Musikfernsehsender am 20. Oktober Yvonne Catterfeld einen ganzen Programmtag mit diversen Specials und als Höhepunkt ab 21 Uhr ein exklusives Live-Konzert vor ausgewähltem Publikum in den Berliner Viva-Studios. Auf ihrem neuen Album "Aura" (siehe Seite 33) erhält Catterfeld prominente Unterstützung von Mousse T, Alex Christensen, Max Herre und Lukas Hilbert, der den aktuellen Single-Hit schrieb.

Die Podiumsplätze in den MusikWoche Top 100 Singles hinter Silbermond belegen mit den Scissor Sisters und ihrem I Don't Feel Like Dancin'" sowie Rihanna mit Unfaithful" zwei Titel aus dem Verantwortungsbereich der Universal Music International Division (UID). Die Ärzte" bleiben auf die Nummer eins abonniert. Das launige Punk-Trio verweist mit dem Sampler Bäst of" die bisherigen Throninhaber von Evanescence mit The Open Door" auf den zweiten Platz der MusikWoche Top 100 Longplay. Damit rangieren Die Ärzte hier bereits zum sechsten Mal an der Spitze nach 1988 mit dem Live-Album Nach uns die Sintflut", 1998 mit 13", 2000 mit Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!", 2003 mit Geräusch" und 2004 mit der DVD Die Band, die sie Pferd nannten". Außerdem zeigte Ärzte-Sänger Farin Urlaub" auch noch 2005 mit seinem Soloalbum Am Ende der Sonne" sowie mit seinem Racing Team in diesem Jahr mit dem Livealbum Of Death" der gesamten Konkurrenz die Hacken.

Neu in den Top Ten platziert sich auf Rang acht Chris de Burgh mit The Storyman". Der irische Barde mit der sanften Stimme knüpft mit seinem elften Top-Ten-Album in Deutschland an seine großen Erfolge in den Achtzigern und Neunzigern an. Mit The Getaway" (1982), Man On The Line" (1985) und "Power Of Ten" (1992) stand er dreimal auf Platz eins. Ebenso viele zweite Plätze errang de Burgh mit Into The Light" (1986), Flying Colours" (1988) und dem Hit-Sampler Spark To A Flame - The Very Best Of Chris de Burgh"(1989). Die Liste von de Burghs Top-Ten-Alben komplettieren Best Moves" (1982) und "This Way Up" (1994), beide auf Platz vier, "Quiet Revolution" (Rang sechs 1999) sowie der Konzertmitschnitt High On Emotion - Live From Dublin", eine Nummer acht 1990.

In den MusikWoche Top 30 Compilations tut sich fast gar nichts. Spitzenreiter bleibt The Dome Volume 39". Auf den ersten sieben Plätzen ergeben sich keinerlei Verschiebungen gegenüber der Vorwoche. Für den einzigen Neueinstieg sorgt die Dance-Kopplung "Trancemaster 5003" auf Position 30. Justin Timberlake behauptet sich mit SexyBack" bereits seit sieben Wochen an der Spitze der Singles-Hitliste in den USA. Und "My Love" der nächste Hit des früheren Protagonisten der Boygroup 'N Sync schleicht sich mit einer neuerlichen Verbesserung von 16 auf 13 ebenfalls schon an die Top Ten heran. Daniel Powter" kehrt mit Bad Day" auf den Gipfel der amerikanischen Adult Contemporary Charts zurück. Insgesamt verzeichnet der Ohrwurm nun 19 Wochen auf Platz eins. Damit ist Powter gemeinsam mit Phil Collins", der 1999 mit You'll Be In My Heart" ebenfalls 19 Wochen vorn lag, erfolgreichster männlicher Solointerpret in der Geschichte dieser Hitrangliste.